Klassenpodium, starke Ergebnisse und technische Rückschläge beim Vierstundenrennen auf dem Nürburgring


Beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie zeigte W&S Motorsport erneut, was in dem Team steckt. Der CMS Porsche sicherte sich die Pole-Position im Qualifying, der CK-Modelcars Porsche holte einen starken zweiten Platz in der Cup3-AM-Wertung und der Häberle Porsche fuhr solide auf P4. Trotz einiger technischer Rückschläge bei anderen Fahrzeugen nimmt das Team viele positive Erkenntnisse mit – und blickt voller Zuversicht auf das 24h-Rennen. 

 

Qualifying 

In der Qualifikation setzte der CMS Porsche #962 mit Lorenz Stegmann, Moritz Oberheim und Finn Zulauf das erste Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole-Position in der Cup3-Klasse. Der Häberle Porsche #961 mit Marius Rauer, Michalš und Toby Goodman startete von Position fünf. Der Massivhaus Porsche #164 qualifizierte sich für Platz drei in der SP10. Für den CK-Modelcars Porsche # mit Christoph Krombach, Oliver Kunz und Lion Düker bedeutete viel Verkehr auf der Nordschleife Platz 11 im Gesamtklassement.  

 

Rennen 

Das Vierstundenrennen verlief für die fünf W&S-Fahrzeuge sehr unterschiedlich. 

Der CMS Porsche #962 startete stark von der Pole und konnte seine Position zunächst halten. Im weiteren Rennverlauf fiel das Trio jedoch zurück, kämpfte sich aber eindrucksvoll wieder nach vorne. Mehrere Vorfälle auf der Strecke kosteten das Team rund 40 Sekunden – dennoch gelang es der Besatzung, wieder Boden gutzumachen und das Fahrzeug auf dem dritten Platz der Cup3-Klasse ins Ziel zu bringen. 

Für den Häberle Porsche #961 verlief das Rennen solide. Von Startposition fünf kämpfte sich die Besatzung um Marius Rauer, Michal Makeš und Toby Goodman zuverlässig durch das Feld und beendete das Rennen auf P4 in der Cup 3 – PRO Wertung.  

Der Cars&Events BMW M2 #899 kam mit einem Schaden zurück in die Box – das Team reagierte schnell und konnte alles reparieren, schickte das Fahrzeug zurück auf die Strecke und die Jungs versuchten das Feld wieder einzuholen und kam auf dem 5. Platz ins Ziel. 

Der CK-Modelcars Porsche #982 hatte mit viel Verkehr auf der Nordschleife zu kämpfen, kämpfte sich aber kontinuierlich nach vorne und brachte das Fahrzeug auf einem wirklich starken 2. Platz in der Cup 3 AM Wertung ins Ziel. 

Der Massivhaus Porsche #164 mit Stephan Brodmerkel, Constantin Schöll und Yanis Anhorn hatte mit Technischen Problemen zu kämpfen. Trotz dieser Rückschläge brachten sie das Fahrzeug auf dem siebten Rang ins Ziel. 

 

Ergebnisübersicht

  • #962 CMS-Porsche mit Stegmann, Oberheim und Zulauf belegte in der Cup3-Pro-Wertung den dritten Platz. 
  • #961 Häberle-Porsche mit Rauer, Makeš und Goodman fuhr auf den vierten Rang der Cup3-Pro-Wertung. 
  • #982 CK-Modelcars Porsche mit Krombach, Kunz und Düker sicherte sich den zweiten Platz in der Cup3-AM-Wertung. 
  • #899  Cars&Events BMW M2 mit Lamesch, Anhorn und Marechal schloss das Rennen auf dem fünften Platz ab. 
  • #164  Massivhaus-Porsche mit Brodmerkel, Schöll und Anhorn kam auf dem siebten Rang ins Ziel. 

 

Fazit 

Michal Makeš (#961) zeigte sich zufrieden: „Insgesamt ein gutes Wochenende für uns – P4 am Ende ist ein weiteres solides Ergebnis und wichtige Punkte für die Meisterschaft. Mein Stint war sehr intensiv mit vielen Zweikämpfen – genau das macht den Langstreckensport aus. Jetzt freue ich mich auf das 24h-Rennen.“ 

Max Lamesch (#899) sammelte wichtige Erfahrungen: „Die ersten 16 Runden im neuen BMW M2 waren wertvoll. Nach dem technischen Defekt war das Rennen früh unterbrochen – doch nach 35 Minuten Reparaturzeit konnten wir wieder rausfahren und weitere Kilometer sammeln. Die Pace war in Ordnung, es gibt noch Luft nach oben, aber insgesamt war es ein konstruktives Wochenende – genau das, was wir als Vorbereitung auf das 24h-Rennen gebraucht haben.“ 

Stephan Brodmerkel (#164) nahm es mit Humor: „Wir haben wirklich alles getestet, was man vor dem 24h-Rennen testen kann – Dreher, Getriebeprobleme, Zeitsstrafe, reduzierter Tank und unzählige Code-60-Phasen. Am Ende sind wir ins Ziel gekommen und konnten noch einige Plätze gutmachen. Der Speed ist da – jetzt arbeiten wir an der Perfektion. Denn es wartet die größte Sportveranstaltung der Welt auf uns.“ 

Yanis Anhorn (#164) blickte nach vorne: „Es war mein erstes Mal im Porsche GT4 – ich war nervös und aufgeregt zugleich. Ich habe alles gegeben. Mit dem Ergebnis bin ich nicht vollständig zufrieden, aber ich nehme viele Erfahrungen mit und schaue positiv auf das 24h-Rennen.“ 

Teammanager Axel Randolph bilanzierte: „Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Die technischen Probleme ärgern uns natürlich – aber das gehört zum Langstreckensport dazu. Wir analysieren alles sorgfältig und finden heraus und stellen sicher, dass wir beim nächsten Lauf wieder voll angreifen können.“