Ein kämpferisches Wochenende für Maxmore W&S Motorsport und Moritz Berrenberg (#927, Porsche GT4) in der China GT in Zhuhai. Trotz eines nicht idealen Qualifyings bewies der Pilot in beiden Rennen sein Potenzial und lieferte starke Aufholjagden – ehe ein Zwischenfall in der Schlussphase einen möglichen Klassensieg in Rennen 2 zunichtemachte.

Qualifying

Das Qualifying verlief nicht nach Plan. Berrenberg sicherte sich P10 overall und P4 in der AM-Klasse für Rennen 1 sowie P8 overall und P2 in der Klasse für Rennen 2. Damit war klar: Es musste von hinten nach vorne gearbeitet werden.

Rennen 1 – Nass, aber stark

Das erste Rennen im Regen entwickelte sich zu einem überzeugenden Auftritt. Der Start erfolgte hinter dem Safety Car, und eine verspätete Reaktion des Vordermanns beim Restart kostete zunächst wertvolle Zeit. Dennoch arbeitete sich Berrenberg konsequent nach vorne und überquerte die Ziellinie als P5 overall und P2 in der Klasse – ein solides Ergebnis für die Meisterschaft.

Rennen 2 – Drama auf der Ziellinie

Auf nasser Strecke erwischte Berrenberg einen starken Start und gewann in der Eröffnungsrunde drei Positionen. Nach intensiven Duellen in der Anfangsphase kämpfte er sich bis auf P3 overall und P1 in der AM-Klasse vor und hielt beide Positionen über den Großteil des Rennens. Kurz vor Schluss traf ihn ein Konkurrent von hinten, was das Fahrzeug beschädigte und das Heck des Porsches extrem instabil machte. Trotz der schwierigen Bedingungen kämpfte Berrenberg bis zum Schluss – doch auf der letzten Runde brach das Heck im Angriff auf P2 im letzten Sektor aus. Der daraus resultierende Kontrollverlust schickte ihn direkt vor der Ziellinie in den Kiesbett und beendete damit eine bis dahin dominante Klassenführung.

Statement Moritz Berrenberg:

„Es war ein hartes Wochenende mit einem bitteren Ende. Ich hatte beide Rennen gut im Griff, aber manchmal schaltet man als Rennfahrer den Kopf aus und geht zu viel Risiko ein. Ich werde daraus lernen und stärker zurückkommen.“